Auszug aus der Wirtschaftskammer Zeitung über den Impulsvortrag vom 25.01.2006 in der Wirtschaftskammer Gmunden.

Auf Einladung der JW gastierte der in Altmünster geborene und jetzt im Fürstentum Liechtenstein lebende Unternehmensberater Günter Spiesberger in der Wirtschaftskammer Gmunden zum Thema "Erfolge konstant erreichen und halten"

 




130 Teilnehmer folgten sehr interessiert diesem Impulsvortrag. Nämlich den Auswirkungen und Hintergründen von Elementargesetzen auf uns Menschen. Er brachte unter anderem die Zusammenhänge der Telepathie. Ein sehr gutes Beispiel stammt aus der Tierwelt: Ein Leithammel wittert eine Gefahr und springt weg, seine ganze Herde tut im gleichen Moment das Gleiche. Hier ist ein Schutzmechanismus, ein Überlebensmechanismus eingebaut, der schneller funktioniert als die Sprache und deshalb der Herde das Überleben sichert. Was verbirgt sich dahinter? Die Übertragung von Gedanken. Dieser gleiche Mechanismus ist auch bei uns Menschen vorhanden. Ein Beispiel dazu: Man denkt intensiv an jemanden – „den sollte ich auch wieder anrufen“ und kurze Zeit später bekommt man von dieser Person einen Anruf – man sagt „mit dem habe ich eine gute Wellenlänge“. Laut G. S. ist es wichtig diese diktierten Impulse, die nicht unbedingt die eigenen sind (Pandeterminismus), zu neutralisieren und sie in förderliche Bilder zu ersetzen. Dies bewirkt den ersten Schritt in die Selbstbestimmung.

Außerdem zeigte er auf, wie menschliche Denkmechanismen in ihrer Ähnlichkeit im Management und im Spitzensport funktionieren. Die Zuhörer interessierte vor allem die praktische Anwendung dieser Beispiele für die eigene, jeweilige Situation im Unternehmen – für bessere Verkaufsabschlüsse, für Expansionen der Betriebe, für Akquisition, Mitarbeiterführung, etc. Ein weiteres Highlight waren die Zusammenhänge der Dualität bzw. Gegensätzlichkeiten – in der westlichen Welt noch völlig unbekannt. Das heißt, dass jemand der unbewusst Erfolg ansteuert, sich nur mit der einen Seite einer Münze auseinandersetzt. Diese Person wird früher oder später im Gegenpol des Verlustes, des Versagens landen. Die einzige Lösung um aus der Gegenpolariät rauszukommen, ist sein Ziel ständig in Bildern zu sehen – zu visualisieren. Denn im jeweiligen Bild ist einerseits die notwendige Kraft und andrerseits sind die dazugehörigen Ablauffolgen eingebaut, um sprichwörtlich ins angestrebte Ziel „reinzufallen“. In diesem Zusammenhang brachte er Beispiele aus dem Coaching mit Weltklasseathleten, erfolgreichen Wirtschaftskapitänen und Visionären wo ständig das Bild des Siegens bzw. der Ablauffolgen wie ein Film abläuft. Dieses Visualisieren ist bei Spitzensportlern und Top Managern das „tägliche Brot“.

Die Teilnehmer faszinierte sowohl die Komplexität von Denkmechanismen als auch die Einfachheit und Lockerheit die benötigt wird, um in den verschiedenen Lebensbereichen erfolgreich zu werden. Viele haben erkannt, dass es mehr als nur positive Sprüche braucht um seine Ziel zu erreichen. Bei dem von Günter Spiesberger sehr lebendig gestalteten und praxisbezogenen Referat wurden den Teilnehmern völlig neue Sichtweisen aufgezeigt und Werkzeuge für die Umsetzung im Alltag mitgegeben. Er wurde mit großem Beifall verabschiedet und viele freuen sich bereits auf die Folgeveranstaltung im März 2006.