130 Teilnehmer
folgten sehr interessiert diesem Impulsvortrag. Nämlich
den Auswirkungen und Hintergründen von Elementargesetzen
auf uns Menschen. Er brachte unter anderem die Zusammenhänge
der Telepathie. Ein sehr gutes Beispiel stammt aus der Tierwelt:
Ein Leithammel wittert eine Gefahr und springt weg, seine
ganze Herde tut im gleichen Moment das Gleiche. Hier ist ein
Schutzmechanismus, ein Überlebensmechanismus eingebaut,
der schneller funktioniert als die Sprache und deshalb der
Herde das Überleben sichert. Was verbirgt sich dahinter?
Die Übertragung von Gedanken. Dieser gleiche Mechanismus
ist auch bei uns Menschen vorhanden. Ein Beispiel dazu: Man
denkt intensiv an jemanden – „den sollte ich auch
wieder anrufen“ und kurze Zeit später bekommt man
von dieser Person einen Anruf – man sagt „mit
dem habe ich eine gute Wellenlänge“. Laut G. S.
ist es wichtig diese diktierten Impulse, die nicht unbedingt
die eigenen sind (Pandeterminismus), zu neutralisieren und
sie in förderliche Bilder zu ersetzen. Dies bewirkt den
ersten Schritt in die Selbstbestimmung.
Außerdem zeigte er auf, wie menschliche
Denkmechanismen in ihrer Ähnlichkeit im Management und
im Spitzensport funktionieren. Die Zuhörer interessierte
vor allem die praktische Anwendung dieser Beispiele für
die eigene, jeweilige Situation im Unternehmen – für
bessere Verkaufsabschlüsse, für Expansionen der
Betriebe, für Akquisition, Mitarbeiterführung, etc.
Ein weiteres Highlight waren die Zusammenhänge der Dualität
bzw. Gegensätzlichkeiten – in der westlichen Welt
noch völlig unbekannt. Das heißt, dass jemand der
unbewusst Erfolg ansteuert, sich nur mit der einen Seite einer
Münze auseinandersetzt. Diese Person wird früher
oder später im Gegenpol des Verlustes, des Versagens
landen. Die einzige Lösung um aus der Gegenpolariät
rauszukommen, ist sein Ziel ständig in Bildern zu sehen
– zu visualisieren. Denn im jeweiligen Bild ist einerseits
die notwendige Kraft und andrerseits sind die dazugehörigen
Ablauffolgen eingebaut, um sprichwörtlich ins angestrebte
Ziel „reinzufallen“. In diesem Zusammenhang brachte
er Beispiele aus dem Coaching mit Weltklasseathleten, erfolgreichen
Wirtschaftskapitänen und Visionären wo ständig
das Bild des Siegens bzw. der Ablauffolgen wie ein Film abläuft.
Dieses Visualisieren ist bei Spitzensportlern und Top Managern
das „tägliche Brot“.
Die Teilnehmer faszinierte sowohl die Komplexität
von Denkmechanismen als auch die Einfachheit und Lockerheit
die benötigt wird, um in den verschiedenen Lebensbereichen
erfolgreich zu werden. Viele haben erkannt, dass es mehr als
nur positive Sprüche braucht um seine Ziel zu erreichen.
Bei dem von Günter Spiesberger sehr lebendig gestalteten
und praxisbezogenen Referat wurden den Teilnehmern völlig
neue Sichtweisen aufgezeigt und Werkzeuge für die Umsetzung
im Alltag mitgegeben. Er wurde mit großem Beifall verabschiedet
und viele freuen sich bereits auf die Folgeveranstaltung im
März 2006.
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